9a. Ehemalige Ottoburger Herrenschenke 


Ehemalige  Ottoburger  Herrenschenke  und  Wirtshaus  der  Ottoburg.  Nach  dem Aussterben  der  Ottoburger  Linie  der  Herren  von  Schlitz  wurde  das  Haus  im  Jahre 1764  vom  Rat  der  Stadt  als  „neues“  Stadtwirtshaus  gekauft.  Es  verfügt  über besonders tiefe und geräumige Keller, die man dringend zur Einlagerung des Biers der  vortorigen  Schankwirte  benötigte.  Ursprünglich  hatten  nur  die  innerhalb  des Burgenrings   behausten   Bürger   das   Recht,  Bier   zu   brauen,   einzulagern   und auszuschenken.   Der   Schankberechtigte   hatte   einen   Wisch   (Strohbündel  als Ausschankzeichen)  herauszuhängen,  was  heute  noch  in  ähnlicher  Form  bei  den Straußenwirtschaften  in  Weingegenden  festzustellen  ist,  1819  ging  das  neue Stadtwirtshaus  in  Privathände  über.  Seit  dieser  Zeit  besitzt  die  Stadt  kein  eigenes Wirtshaus mehr. 



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