Die Entwicklung des neuen Kulturviertels am Hahnekiez schreitet weiter voran. Mit dem symbolischen Spatenstich für die Außenanlagen hat die Stadt Schlitz nun die nächste Bauphase eingeläutet. Auf rund 7.200 Quadratmetern entsteht ein attraktiver öffentlicher Raum, der Kultur, Gastronomie, Aufenthaltsqualität und ökologische Aspekte miteinander verbindet.
Bereits im vergangenen Jahr wurde mit dem Bau der neuen Gastronomie „Brauhaus“ begonnen, dessen Fertigstellung bis zum Sommer vorgesehen ist. Die Kulturhalle, die Räumlichkeiten des zukünftige Tourismusbüro und das Showlager der Schlitzer Destillerie sind bereits fertiggestellt. Nun folgt die Gestaltung der Außenflächen, die künftig als zentraler Treffpunkt dienen sollen.
die Fahrbahn wird asphaltiert die Stellplätze sind aber als eine wassergebunden Decke
„Wir werden zunächst die ganzen Flächen bis hin zum Bistro asphaltieren. Die Stellplätze erhalten dann eine wassergebunde Deckschicht. Ab dann werden wir dann alles pflastern“, erklärte Bürgermeister Heiko Siemon. Dabei wird besonderer Wert auf den Erhalt des historischen Charakters gelegt: Der Innenhof wird mit wiederverwendeten Basaltsteinen gepflastert und soll künftig weitgehend autofrei bleiben.
Neben Aufenthaltsflächen entstehen auch Angebote für Familien. Geplant sind unter anderem ein Spielbereich für Kinder sowie einer Kaffeeterrasse vor der bekannten Burgensilhouette. Auch ökologische Gesichtspunkte spielen eine wichtige Rolle. „Wir werden sehr viel Grün machen“, betonte Bürgermeister Siemon. Vorgesehen sind unter anderem neue Grünflächen, eine Zisterne zur Regenwassernutzung, E-Ladesäulen sowie eine insektenfreundliche Beleuchtung.
Die Gesamtkosten der Freifläche belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro, von denen etwa zwei Drittel durch Fördermittel von Bund und Land finanziert werden. „Das Projekt ist eigentlich genau das, was sich ein Städteentwicklungsprogramm wünscht – in eine alte Industriebaracke vor einer Burgensilhouette werden Fördergelder investiert, um den Bereich zu entwickeln“, so Siemon.
Durch die Förderung konnte die Stadt die Maßnahme ohne zusätzliche Schulden im Haushalt 2026 realisieren. Mit der Entwicklung des Hahnekiez entsteht ein lebendiges Kulturquartier, das die Innenstadt nachhaltig stärkt und neue Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste schafft.








