Burgmuseum in der Vorderburg


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Burgmuseum öffnet Pfingsten

Das Burgmuseum in der Vorderburg öffnet ab Sonntag, den 31. Mai 2020!
Pünktlich zum Pfingstfest sind die Mitarbeiter des Schlitzer Burgmuseums wieder für Schlitzer Besucher und auch gerne für Schlitzer Mitbürger da!

Um den bestehenden Vorschriften gerecht zu werden, wurden im Burgmuseum einige Vorkehrungen und Veränderungen vorgenommen.

Wir bitten die Besucher folgendes zu beachten:


Es besteht eine Mund- und Nasenschutzpflicht im gesamten Burgmuseum
Der Mindestabstand von 1,5 m ist unbedingt einzuhalten.

Bitte bewegen Sie sich nur in der vorgegebenen Richtung und Reihenfolge der Räume

Desinfektions- und Handreinigungsmöglichkeiten sind vorhanden.

Bitte beachten Sie die derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen!


Führungen oder Veranstaltungen im Burgmuseum können derzeit nicht stattfinden.

Die Gesundheit der Besucher*innen des Burgmuseums und der Beschäftigten sowie die Eindämmung der Ausbreitung der Infektionskrankheit stehen im Vordergrund.
Von daher wird um Verständnis für diese Maßnahmen gebeten.
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Wer sagt denn, dass ein Heimatmuseum nur etwas für verregnete Tage ist? Unser Schlitzer Burgmuseum ist auch bei Sonnenschein allemal einen Besuch wert.    Und es hat soviel über die Geschichte der Stadt und des Schlitzerlandes zu erzählen, dass ein Nachmittag dazu noch lange nicht ausreicht.

Dank der weitgereisten und kunstsinnigen Grafen von Schlitz sowie der vielgestaltigen Schlitzerländer Volkskunst und Trachtenkultur findet man hier einen ebenso interessanten wie eigenwilligen Mix aus Exponaten.

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Der Grundstock der Sammlung besteht aus Schenkungen und Leihgaben des Grafenhauses derer von Schlitz, genannt von Görtz. Im Laufe der Jahre kamen dann viele Objekte, auch aus der Schlitzer(länder) Bevölkerung hinzu, so dass sich inzwischen weit über 2.500 Exponate angesammelt haben. Das Museum entfaltet dabei trotz der Enge, dank der geschickt und teilweise bis zur Decke untergebrachten Fülle der Objekte, seinen eigenen Charme. In der reichhaltigen Sammlung werden alte Handwerkstraditionen - in erster Linie die jahrhundertealte Leinenweberei, auch heute noch ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor der Stadt und der ehemals 16 selbständigen Gemeinden des Schlitzerlandes (seit der Gebietsreform Stadtteile von Schlitz)  - dargestellt.

Den Museumsbesuchern wird bei einem Rundgang an einem der drei funktionsfähigen Webstühlen die Herstellung von Webereierzeugnissen anschaulich dargeboten.
Der älteste Webstuhl stammt aus der Zeit um 1700, die übrigen sind mehr als 100 Jahre alt.

Aber auch eine komplett eingerichtete Schuhmacherwerkstatt und die vielen verschiedenartigen Werkzeuge gewähren einen Einblick in das handwerkliche Leben unserer Vorfahren.
Das Museum beherbergt eine beachtliche Waffen- und Fahnensammlung, komplette Bauernstuben mit Schränken und Ehebett aus 1867, Kücheneinrichtungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und eine reichhaltige, vielfältige Sammlung der Schlitzerländer Trachten. 

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Den nach dem Krieg in das Schlitzerland umgesiedelten Heimatvertriebenen ist ein besonderer Raum, eine Heimatstube unserer Mitbürger aus dem Egerland mit deren wunderbaren Trachten und böhmischem Porzellan, Erinnerungsstücken aus der alten Heimat, Handarbeiten und Musiknoten, gewidmet – gleichzeitig als eine Reverenz an die in Schlitz ansässige „Egerländer Gmoi“.


An der Vorderburg 1
36110 Schlitz
Öffnungszeiten:

Januar/Februargeschlossen

April/Mai/Juni/  September

Die.-So15-17 Uhr
Juli/AugustDie.-So.


10-12 Uhr 15-17 Uhr

Okt./Nov./März/  

Sa./So.15-17 Uhr
DezemberSa./So.14 -18 Uhr


Museumsleitung

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Preise
Eintritt Erwachsene3,00 €
Eintritt Schüler ab 6 Jahren1,50 €
Führung Erwachsene2,50 €
Führungen sind nach Vereinbarung möglich!
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