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Gut betucht

Der Stoff aus dem die (Tafel-) Träume sind 
 Schlitzer Leinen 
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Die seit alters in Schlitz bestehende Leinenweberei bekommt durch einen 1717 vom Reichsfreiherrn JOHANN von SCHLITZ angeworbenen Damastweber neue Impulse. 1754 gibt es schon etwa 35 Damastwebstühle innerhalb der Stadt. Die Damastweberei erlebt im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts eine Blütezeit, die dann jedoch durch die napoleonischen Kriege jäh unterbrochen wird.
1806 wird die Reichsgrafschaft Schlitz mit der Gründung des Rheinbunds dem Großherzogtum Hessen - Darmstadt zugeordnet. Der Niedergang der Leinenweberei, auch ausgelöst durch die harten Zollgesetze der damaligen Zeit, lässt in den dreißiger und vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts das Schlitzerland zu einem Notstandsgebiet werden. Noch heute gibt es zwei Betriebe die edle Tischwäsche, Geschirrtücher, Bettwäsche und feine Stoffe anbieten. 

Die Webereien Driessen und Langheinrich bieten in ihrem Werksverkauf verschiedene Leinen- und Halbleinenstoffe an - nicht nur für Tischdecken.

Für schlaue Schnäppchenjäger!




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