Das Burgmuseum Schlitz
Startseite » Tourismus » Sehenswertes » Museen » Burgmuseum
Das Burgmuseum Schlitz



Das Burgmuseum Schlitz






Sonderausstellung bis 31. Juli 2016

Kunstguss aus Hirzenhain
im Spannungsfeld von Tradition und Fortschritt
1947 – 2015



        Burgmuseum Schlitz,
An der Vorderburg 1, 36110 Schlitz



Öffnungszeiten
April - JuniDienstag - Sonntag15.00 - 17.00 Uhr
JuliDienstag - Sonntag10.00 - 12.00 Uhr15.00 - 17.00 Uhr
sowie an allen Feiertagen

Auch außerhalb der angegebenen Zeiten ist der Besuch des Burgmuseums für Gruppen möglich. Bitte Termin vereinbaren unter Tel. 06642 / 970-91.




Seit 2003 präsentiert sich das Schlitzer Museum in neuer Gestalt. Das 1926 gegründete Heimatmuseum befand sich bis Kriegsende in der Ottoburg, danach in den ehemaligen Räumen der Realschule am Hinterturm und zog dann in das spätere Rathaus und nach dessen Umbau in die Vorderburg um, einen Renaissancebau des 16. Jahrhunderts, der einen viel älteren Wohnturm umschließt.

Hier erhalten sie einen Flyer des Burgmuseums im pdf Format


Der Grundstock der Sammlung besteht aus Schenkungen und Leihgaben des Grafenhauses derer von Schlitz, genannt von Görtz. Im Laufe der Jahre kamen dann viele Objekte, auch aus der Schlitzer(länder) Bevölkerung hinzu, so dass sich inzwischen weit über 2.500 Exponate angesammelt haben, Deren Anordnung ergab allerhand Veränderung, ließ aber weiterhin das Konzept der "Gründerzeit" (Grafenstube, Waffenstube, Küche, Bauernstube, Bürgerstube) erkennen. Das Museum entfaltete dabei trotz der Enge, dank der geschickt und teilweise bis zu Decke untergebrachten Fülle der Objekte, seinen eigenen Charme. Durch den neu hinzugekommenen linken Flügel der Burg und mit Hilfe eines Durchbruchs, ließ sich ein Rundgang im gesamten ersten Stock und eine thematische Neugestaltung vornehmen. Zusammen mit der Renovierung der Räume, den eigens erstellten Vitrinen und der ansprechenden Beleuchtung, erstrahlen Burg und Museum in neuem Glanz.


Das Gestaltungskonzept knüpft an die beiden großen Entstehungs- und Veränderungsphasen an und setzt zusätzliche Schwerpunkte. Es lädt zum Raumerlebnis der Vorderburg und dem Blick aus dem Fenster ein und versucht, Beziehungen zwischen Ausblick und Anblick zu knüpfen. Es führt die beliebte Tradition der Gruppenführung durch das Museum fort und bietet zugleich allen interessierten Besuchern umfangreiche Angebote zur eigenen Information und intensiven Betrachtung.




In der reichhaltigen Sammlung werden alte Handwerkstraditionen - in erster Linie die jahrhundertealte Leinenweberei, auch heute noch ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor der Stadt und der ehemals 16 selbständigen Gemeinden des Schlitzerlandes (seit der Gebietsreform Stadtteile von Schlitz)  - dargestellt.

Den Museumsbesuchern wird bei einem Rundgang an einem der drei funktionsfähigen Webstühlen die Herstellung von Webereierzeugnissen anschaulich dargeboten.

Der älteste Webstuhl stammt aus der Zeit um 1700, die übrigen sind mehr als 100 Jahre alt.


Aber auch eine komplett eingerichtete Schuhmacherwerkstatt und die vielen verschiedenartigen Werkzeuge gewähren einen Einblick in das handwerkliche Leben unserer Vorfahren.

Das Museum beherbergt eine beachtliche Waffen- und Fahnensammlung, komplette Bauernstuben mit Schränken und Ehebett aus 1867, Kücheneinrichtungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und eine reichhaltige, vielfältige Sammlung der Schlitzerländer Trachten.

Den nach dem Krieg in das Schlitzerland umgesiedelten Heimatvertriebenen ist ein besonderer Raum, eine Heimatstube unserer Mitbürger aus dem Egerland mit deren wunderbaren Trachten und böhmischem Porzellan, Erinnerungsstücken aus der alten Heimat, Handarbeiten und Musiknoten, gewidmet – gleichzeitig als eine Reverenz an die in Schlitz ansässige „Egerländer Gmoi“.






Einem einheimischen Gönner verdankt das Burgmuseum einzigartige Fossilien- und Schmetterlingssammlungen.
Eine umfangreiche Tier- und Vogelsammlung runden diesen Bereich ab.

Eine Besonderheit bildet auch ein in dreijähriger Arbeit entstandener Wandbehang (Gobelin), ursprünglich ein Hochzeitsgeschenk an Graf Carl von Schlitz genannt von Görtz und Prinzessin Anna Albertine von Sayn-Wittgenstein-Berleburg im Jahre 1848.

Einen Besuch der Burgenstadt Schlitz sollten Sie stets mit einem Rundgang durch das kürzlich großzügig erweiterte Burgmuseum verbinden.



Panorama 1 >> hier klicken <<

Panorama 2 >> hier klicken <<

Panorama 3 >> hier klicken <<

Eintrittspreise

Einzelpreise

Kinder unter 6 Jahre frei

Erwachsene3,00 €
Kinder und Jugendliche (6. - 17. Lebensjahr) sowie Schwerbehinderte mit Ausweis1,50 €


Gruppenpreise (Mindestbetrag 25,00 EUR)

Kinder unter 6 Jahre frei

Erwachsene2,50 €
Kinder und Jugendliche (6. - 17. Lebensjahr) sowie Schwerbehinderte mit Ausweis1,00 €


Öffnungszeiten


März, Samstag und Sonntag*15:00 bis 17:00 Uhr
April bis Juni, Dienstag - Sonntag*15:00 bis 17:00 Uhr
Juli und August, Dienstag bis Sonntag*10:00 bis 12:00 und 15:00 bis 17:00 Uhr
September, Dienstag bis Sonntag*15:00 bis 17:00 Uhr
Oktober bis Dezember, Samstag und Sonntag*15:00 bis 17:00 Uhr
*und an allen Feiertagen
Führungen sind an allen Tagen nach Anmeldung bei der Stadtverwaltung möglich


Für Gruppen besteht auch außerhalb der Öffnungszeiten die Möglichkeit einer Führung;
Anmeldung Tel. (0 66 42) 9 70 60 oder E-Mail: info@schlitz.de


Lage



Burgenstadt Schlitz auf einer größeren Karte anzeigen