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Mitwirkende / Standbetreiber gesucht! |
 Das Festjahr 2012 hat bereits begonnen und die Vorbereitungen für das Festwochenende vom 13. – 15. Juli 2012 laufen auf Hochtouren.
Der Freitag Abend beginnt mit einem Konzert der beliebten Partyband „Mambo KingX“ aus Fulda im Schlosspark, Nach einem feierlichen Festakt am Samstag Vormittag startet das Stadtfest mittags. Ab 20:00 Uhr spielt die bekannte Rock- und Soul Big Band „Vorsicht Gebläse“ am Marktplatz. Die Wahl der neuen Kornkönigin wird ebenfalls an diesem Abend stattfinden. Der eigentliche Haupttag ist der Sonntag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche, Stadtfest mit Musik und Unterhaltung, Ausstellungen, Mittelaltermarkt und vielem mehr im Innenstadtbereich sowie im Schlosspark. Abends spielt auf der Marktplatzbühne die Tschechische Blaskapelle „Stribrnanka“. Der krönende Abschluss des Wochenendes bildet ein musikalische Feuerwerk – nicht verpassen. Neben einem Mittelaltermarkt im Bereich des Vorderburger Hofs ist geplant, am Sonntag historische Szenen aus der Schlitzer Geschichte im Stadtgebiet darzustellen. Einige Trachtenfestwagen sollen präsentiert werden.
Hierzu suchen wir noch interessierte Vereinigungen, Vereine oder auch Privatpersonen aus Schlitz und dem Schlitzerland, die Lust haben mitzumachen.
Wir laden herzlich zu einer Info-Veranstaltung am Mittwoch, dem 29. Februar 2012, 19.30 Uhr, in den Festsaal der Vorderburg ein.
Hierzu sind ebenfalls Vereine, Gastronomie und alle Interessierten eingeladen, die sich in irgendeiner Form am Stadtfest beteiligen möchten, sei es mit einem Gastrostand, Verkaufs- oder Infostand oder einfach mithelfen möchten.
Ideen und Anregungen nehmen wir gerne entgegen.
Weitere Infos erhalten Sie im Rathaus bei Heike Weber, Tel.-Nr. 06642 / 97062, E-Mail: heike.weber@schlitz-hessen.de
Stadt Schlitz |
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Ein Goldenes Buch zum Jubiläum |
 Ein Goldenes Buch zum Stadtjubiläum: Die Eröffnungsfeier zur 1200-jährigen ersten Erwähnung Schlitzs und der Weihe der Stadtkirche sollte ein historisches Ereignis werden.
Bisher hatte Schlitz auf ein zu Repräsentationszwecken dienendes Goldenes Buch verzichtet. Jetzt gibt es eines, hergestellt von dem Restaurator Hans-Dieter Lomp aus Queck.
Bei dem Festakt im Ökonomiegebäude trugen sich wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Schlitz, die Stadtverordneten, die Ortsvorsteher, die Pfarrer, der Stadtälteste Fritz Kumpf, Ehrenbürgerin Dr. Gudrun Wilke (Pausewang), Landrat Rudolf Marx sowie die Magistratmitglieder in das Werk ein. Dabei wurde eine spezielle Tinte benutzt, die, so Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, auch nach Jahrhunderten noch lesbar sei.
In seinem Grußwort ging Bürgermeister Schäfer noch einmal auf die Gründungsgeschichte der Burgenstadt ein, die laut dem mittelalterlichen Codex Eberhardi 812 mit einer Kirche begann. Gleichzeitig verwies er darauf, dass in diesem Jahr auch 400 Jahre Sandkirche, die Schlitzer Friedhofskirche, und 300 Jahre Schloss Hallenburg gefeiert werden. Letztere würdigte Schäfer besonders, ist in dem Barockschlösschen heute doch die Landesmusikakademie untergebracht. Großes Lob spendete Schäfer den Verfassern der Festschrift zum Stadtjubiläum, stellvertretend für alle Dr. Volker Puthz und Jürgen Braungart. Der Bürgermeister erinnerte an die wechselhafte Geschichte der Stadt, die immer von Menschen gestaltet worden sei.
Ferner berichtete er noch über das umfangreiche Festprogramm in der Stadt, dass sich beinahe über das ganze Jahr 2012 hinzieht. Die Ausgaben für die Jubiläumsfeier schätzte Schäfer als angemessen ein, schließlich sei man es der Geschichte auch schuldig, sie angemessen zu würdigen. Ein Flyer, in dem alle Punkte des Festprogramms aufgelistet sind, soll demnächst erscheinen.
In seiner Festansprache ging Stadtverordnetenvorsteher Walter Ritz auf den beständigen Wechsel von weltlicher und geistlicher Herrschaft in der Stadtgeschichte ein. Diese Konflikte sah er auch als Ringen der einfachen Bürger um Freiheit und Selbstbestimmung. Schließlich habe sich aber das heute existierende demokratische Gemeinwesen ausgebildet. „Wir brauchen eine fruchtbare und intakte kommunale Selbstverwaltung”, appellierte Ritz.
Diese müsse auch als Gegengewicht dienen zur immer größeren Machtkonzentration auf übergeordneten Ebenen. Ferner würdigte Ritz die Rolle der Grafenfamilie bei der Entwicklung von Schlitz und freute sich über die Ansiedlung der Landesmusikakademie, in der Hallenburg, die nach dem Auszug des Gymnasiums 1978 jahrelang nicht genutzt wurde. Zufrieden zeigte sich der Stadtverordnetenvorsteher mit dem derzeitigen Zusammenleben in Schlitz; intaktes Gemeinschaftsgefühl zeige sich in dem großen Engagement der Bürgerschaft an den Planungen zum Jubiläum. Landrat Rudolf Marx setzte in seinem Grußwort angesichts der Differenzen zwischen Schlitz und dem Vogelsbergkreis und mancherlei Schlitzer Bestrebungen, den Landkreis zu wechseln, auf versöhnliche Töne.
„Die Stadt Schlitz ist eine Perle im Vogelsbergkreis und ich wünschte, sie bliebe auch eine Perle des Vogelsbergkreises”. Dem Bürgermeister attestierte er in Zusammenhang mit der Bewerbung um die Landesmusikakademie 1998 Hartnäckigkeit und Mut. Als Gastgeschenk hatte er ein Wappen der Stadt Schlitz mitgebracht, das nach der Schließung eines Wappenmuseums in Berchtesgaden von Sponsoren für den Kreis erworben worden sei.
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Sonderprägung zum Stadtjubiläum |



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Im Jahr 812 wurde die Stadt Schlitz zum ersten Mal urkundlich erwähnt und im gleichen Jahr die Stadtkirche geweiht. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Stadt Schlitz in Kooperation mit der evangelischen Stadtkirche Schlitz, der Sparkasse Oberhessen und der Firma EuroMint aus Bochum am 7. November 2011 eine Sonderprägung aus Edelmetall. Diese Medaillen, so Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, sind der erste Schritt in das Jubiläumsjahr. Die Münzen seien optimal gelungen. In gemeinsamer Planung mit der Evangelischen Kirche komme in der Planung und jetzt in der Prägung das gemeinsame Jubiläum in der Verbundenheit zum Ausdruck.
Hierbei handelt es sich um eine Feinsilberprägung 999 mit einem Gewicht von 8,5 g und einem Durchmesser von 30 mm sowie einer Feingoldprägung 999,9 in identischer Ausführung. Geprägt sind beide Ausführungen in der höchsten Prägequalität „Polierte Platte“.
Der Verkaufspreis der Silberprägung beträgt 49,90 Euro/Stück. inkl. Schutzdose, Schmucketui und Zertifikat. Die Goldprägung kostet 769 Euro/Stück. Die Goldmedaillen werden nach Bestelleingang angefertigt und in der Regel nach 7-10 Werktagen ausgeliefert. Im Kaufpreis beider Medaillen sind 2 bzw. 10 Euro Spendenabgabe für einen sozialen Zweck mit inbegriffen. Diese Spenden |  | fließen in die neue Gemeindwerkstatt an der Ringmauer. Hier entstehen auf ca. 200 m² ein Besprechungs- und Werkraum, zwei weitere große Werkräume, zwei Toiletten, ein Werkzeug- und Materialmagazin, ein Ton-/Malraum sowie ein Brennraum. In dieser Gemeindewerkstatt werden sich Projekte ansiedeln, die einen gestalterischen, kreativen und handwerklichen Schwerpunkt haben. Dort können sich unterschiedliche Altersgruppen begegnen und miteinander tätig werden. Man erhofft sich dadurch, das kirchliche Angebot dem bisher unerreichten sozialen Milieu zugänglich zu machen. Über die Werkstatt ist es ebenso möglich, zeitlich begrenzt Personen zur Mitarbeit in Projekten und Aktionen in den Gruppen zu gewinnen, deren Kompetenzen bisher noch nicht gefragt waren.
Erhältlich sind die Silbermedaillen in der Filiale der Sparkasse Oberhessen in Schlitz. Goldmedaillen können ebenfalls in der Filiale der Sparkasse Oberhessen in Schlitz bestellt werden. Eigentlich kann man hier keine Vorder- oder Rückseite bestimmen. Die Prägung zeigt auf der einen Seite das Stadtwappen mit der Umschrift „Burgenstadt Schlitz 1200 Jahre“. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die evangelische Stadtkirche abgebildet mit der Umschrift „Evangelische Stadtkirche – Geweiht 812“.
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Schlitzerleanner Drabbe und eigene Briefmarken
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Jetzt geht es Schlag auf Schlag, das Festjahr steht vor der Tür. Letzte Woche wurden die Gedenkmedaillen zum 1200-jährigen Stadtjubiläum vorgestellt, diese Woche sind es Neuigkeiten aus der „Sonnen-Apotheke“.
Kaum hatte Dr. Christian Gerninghaus seinen Trachtenfestkalender gemacht und verkauft, entwickelte er auch schon wieder Ideen zum 1200-jährigen Jubiläum der Stadt Schlitz.
„Das Schlitzer Wappen mal auf einer offiziellen Briefmarke, - die Idee war schnell da und lag für mich nahe“, lacht er verschmitzt. Die Umsetzung war relativ einfach. Mittlerweile kann man auch Kleinstmengen selbst gestalten und bei der Post in Auftrag geben. Das ist immer eine schöne Erinnerung an einen besonderen Anlass und weckt natürlich auch die Neugier der Sammler. Gut, diese kleinen Mengen lässt sich die Post fürstlich bezahlen, aber es ist auch eine ganz individuelle Sache. Christian Gerninghaus zeigt stolz das gelungene Ergebnis. „Ich werde die 55-Cent-Marken, zwei in einer Klappkarte, an Freunde, Geschäftspartner und Kunden verschicken“, erklärt der Apotheker. Erste Geschäftspost hat er schon damit frankiert und auf die Weihnachtskarten werden die eigenen Briefmarken wohl auch kommen.
Etwas mehr grübeln musste er bei seiner zweiten Idee. Da wollte er etwas machen, was auch mit seinem Beruf zu tun hat. Aber irgend ein Produkt einfach mit einem Schlitzer Etikett zu versehen, erschien dem Tüftler zu einfach. Früher nannte man Medizin umgangssprachlich Tropfen, im Schlitzerland „Drabbe“. Viele dieser „Drabbe“ waren in keiner Hausapotheke, nur das Notwendigste und das muss gegen möglichst viele Wehwehchen helfen. |  | Was für den Magen, für den Hals und natürlich etwas zum Einschlafen, vielleicht noch ein paar Lutschbonbons gegen Husten. Die Idee war geboren, aber es fehlte noch das Tüpfelchen auf dem i.
Die sollten in keinem Schlitzerländer Haushalt fehlen
„Rick, wie heißt das denn in Schlitzer Mundart?“ fragte Christian Gerninghaus seinen Freund Dr. Rick Holzapfel. Nicht nur Rick Holzapfel, sondern auch Reinhold Horn aus Pfordt halfen, damit die neue TSM (Traditionelle Schlitzerländer Medizin) auch in der richtigen mundartlichen Schreibweise auf dem Etikett erscheint. Schlitzerleanner Roachedrabbe (mit Kamille und Blutwurz) für den Hals, Schlitzerleanner Moachedrabbe (mit Kamille und Melisse) für den unruhigen Magen und Schlitzerleanner Schloafdrabbe (mit Baldrian) sind ab sofort die neuen Produkte in der „Sonnenapotheke“, die in keinem Schlitzerländer Haushalt fehlen sollten. Die kleinen blauen Flaschen mit dem weißen Etikett, dem Stadtwappen und der mundartlichen Schreibweise helfen nicht nur durch ihre Medizin, sie machen auch optisch was her. An die Naschkatzen hat Dr. Gerninghaus aber auch gedacht.
„Hosdezakkerstei“, Hustenzuckersteine zum Lutschen bei einer leichten Erkältung, so wie früher in der Blechdose. „Die sind nicht zu süß und schmecken leicht malzig“, erklärt Christian Gerninghaus und hält die geöffnete Dose hin. Der Selbstversuch überzeugt. „Natürlich sind alle Produkte entsprechend den strengen gesetzlichen Vorschriften hergestellt worden und auch die Inhaltsstoffe auf dem Etikett deklariert, denn es ist ja Medizin“, erklärt der Apotheker und freut sich über seine Idee.
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1200-Jahrfeier weltweit durch den Äther |

Informiert sein über alles was in jedem Winkel der Welt geschieht, und das auch noch ziemlich zeitnah, ist bei dem heutigen Stand der Technik eigentlich problemlos.
Sei es durch das Internet, per E-Mail, Satellit, Funk und Fernsehen, Handy etc. der Mensch ist über Trauriges, Schönes, Wichtiges und Unwichtiges immer auf dem Laufenden. Zu den Übermittlern von Nachrichten gehören auch die Funkamateure. Auch in unserer Burgenstadt und den angrenzenden Ortsteilen haben wir Frauen und Männer, die dieses Hobby pflegen, und auf verschiedene Frequenzen, rund um die gesamte Weltkugel, ihre Verbindungen tätigen.
Seit Anfang des neuen Jahres 2012 haben sich befreundete lizenzierte Funkamateure (keine CB-Funker), ca. 12 an der Zahl, zu „Schlitzer Funkamateure“ zusammengeschlossen, federführend durch den Ortsverband Fulda (F06) und umliegende Ortsverbände. Angeschlossen sind sie dem Verein Deutscher Amateur Radio Club DARC e.V. Geschäftsstelle Baunatal. Der Deutsche Amateur Radio Club (DARC) e.V. ist der größte Verband von Funkamateuren in Deutschland und die drittgrößte Amateurfunkvereinigung weltweit. Mit rund 42.000 Mitgliedern vertritt der DARC e.V. die Interessen der Funkamateure in Deutschland. Funkamateure haben seit je her internationalen Kontakt. Amateurfunk ist ein Funkdienst, der einen Beitrag zur Völkerverständigung leistet, unabhängig von Rasse, Kultur oder Religion und das schon bevor es Internet und Soziale Plattformen wie Facebook etc. gab.
Funkamateur durch Rufzeichen identifizierbar
Der Funkamateur sitzt in seinem Funkzimmer und übt sein Hobby aus. Auffällig nur durch die Antennen auf dem Dach oder im Garten. Er ist eher selten in der Öffentlichkeit. Die Notfunkgruppe |  | Osthessen war mit ihren Mitgliedern schon am „Tag der Offenen Tür“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Schlitz, am Stadtfeuerwehrtag in Queck sowie am Oldtimertreffen der Fladerfreunde Schlitz, mit ihrer Technik präsent. Nach der bestandenen Prüfung bekommt der Funkamateur von der Bundesnetzagentur ein Rufzeichen zugeteilt, vergleichbar mit einem Autokennzeichen. Dieses gibt es nur einmal auf der Welt. Damit ist jeder Funkamateur sofort identifizierbar.
Zurück zu unseren „Schlitzer Funkamateuren“. Sie planen für das anstehende Festjahr 2012, zum 1200-jährigen Bestehen der Stadt Schlitz und der Evangelischen Kirche, gemeinsam mit dem Ortsverband Fulda (F06) und umliegenden Ortsverbänden, eine Präsentation speziell an den Festtagen (13.-15. Juli). Anhand eines Sonder-Rufzeichens (quasi Clubstations Rufzeichen) „DLØSLITISA“ mit dem Sonder DOK „12ØØSCHLITZ“ wird das gesamte Jahr über (d. h. nicht nur an den Festwochenenden) durch die Funkamateure die anstehenden und durchgeführten Feierlichkeiten in die Luft gebracht. Erlöschen tut dieses Sonder-Rufzeichen am 31. Dezember 2012. Tatsache ist, dass die Aktion im Umfeld von Schlitz und auch deutschlandweit, in der kurzen Zeit der Aktivität 1. Januar 2012, bereits eine positive Resonanz erfährt.
Zur Jubiläumsfeier am bekannten Trachtenfestwochenende, 13. bis 15. Juli, ist neben dem praktischen Funkbetrieb, noch Folgendes geplant: Not- und Krisenkommunikation, Telegraphie-Betrieb aus einem Oldtimer-Landrover, Kontakte mit Funkamateuren in der Partnergemeinde Bogyiszlo, Präsentation Amateur-Fernsehen, Präsentation des neuen Tetra-Funk der Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungs- und Hilfeleistungsorganisationen, verschiedene Bastelprojekte. |
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